The voice of the voiceless ,Mumia Abu-Jamal: seit 1981 inhaftiert, seit 1982 in der Todeszelle.

FREE MUMIA – Free Them ALL!

Am 9. Dezember 1981 schlug ein Polizist bei einer rassistisch
motivierten „Verkehrskontrolle“ in Philadelphia auf
Mumia Abu-Jamals Bruder ein. Als Mumia seinem Bruder
zur Hilfe eilte,schoss ihm der Polizist durch die Lunge.
Mumia überlebte mit großem Glück sogar noch die spätere
Folter durch weitere Beamte,nachdem zuvor der prügelnde
Polizist von einem anderen Anwesenden erschossen worden war.

Mumia hatte in den Jahren davor als kritischer Journalist
regelmässig über behördliche Korruption, staatlichen
Rassismus und die damals wie heute meist tödliche
Polizeigewalt im US Bundesstaat Pennsylvania berichtet.
Polizei und Staatsanwaltschaft nutzten die Gelegenheit
und schoben dem afroamerikanischen Journalisten deshalb
einen bis heute unbewiesenen Mord in die Schuhe und
urteilten ihn in einem manipulierten Verfahren ab.
Zunächst zur Todesstrafe, die jedoch durch weltweite
Solidarität verhindert werden konnte.

Jetzt, 37 Jahre später ist der Journalist noch immer einer
von den 2,3 Millionen Gefangenen in den USA, die gegen die
brutale Haft und Ausbeutung in der Gefängnisindustrie, der
modernen Variante der Sklaverei kämpfen. Durchbrechen wir das Schweigen.

Kommt zur Veranstaltung Free Mumia Free them all !
am Freitag , 9.11. 2018 um 19 Uhr in die ganze Bäckerei ,
Frauentorstr.34 . 86161 Augsburg S2 Mozarthaus

Beginn 19.00 UHR.

Freiheit für Mumia – Freiheit für Alle!
Weg mit der Todesstrafe – überall!
Abschaffung der Sklaverei in den USA und überall!

http://www.mumia-hoerbuch.de/

1. November 2018 Gedenkveranstaltung Für die Opfer des Faschismus in Augsburg .

Auch dieses Jahr wieder die Gedenkveranstaltung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes -Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten ( KV Augsburg – VVN – BDA ) in Augsburg “ FÜR DIE OPFER DES FASCHISMUS “ Westfriedhof Augsburg – 1. November 2018

Beginn: 10.30 Uhr Schweigemarsch vom Krematorium zur Gedenkstätte – Kranzniederlegung
Begrüßung
Opferbiographien
Ansprache Inge Kroll
Musikalische Begleitung: Ludwig Rucker

Im Anschluss an unsere Gedenkveranstaltung lädt der VVN alle recht herzlich in das Bürgerzentrum Pfersee ein, zum Austausch über Vergangenes und Kommendes. Getränke und kleiner Imbiss sind vorhanden.

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Kreisvereinigung Augsburg Email: vvnaugsburg@web.de homepage: www.vvn-augsburg.

AFD und kein Ende . Antifaschistischer Widerstand wird kriminalisiert !

Der Prozess gegen die Augsburger 5:

In kürze stehen 5 Genoss*innen aus Augsburg vor dem Amtsgericht Augsburg, da sie im Juli 2017, nachdem es an einem AFD-Infostand zu einer Auseinandersetzung gekommen war, festgenommen wurden. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft gegen die Genoss*innen lauten versuchter Raub, Körperverletzung in zwei Fällen und dreimal Landfriedensbruch.
Der Prozess wird vor einem Jugendschöffengericht, unter dem Vorsitz des Jugendrichters Kugler, verhandelt, da zwei der Angeklagten zum Zeitpunkt des Vorfalls noch unter 21 waren. Im Nachgang des Vorfalls wurden alle Angeklagten vom Staatsschutz beobachtet und es wurde protokolliert an welchen Demonstrationen diese teilnahmen. Des Weiteren wurden Handys beschlagnahmt und teilweise zerstört, um an Informationen zu gelangen. Außerdem fand der Vorfall bereits im bayrischen Verfassungsschutzbericht von 2017 Erwähnung, ohne dass der Vorfall tatsächlich aufgeklärt und die Angeklagten schuldig gesprochen wurden.
Die Verhandlung findet am 08.11.2018 vor dem Amtsgericht Augsburg in der Göggingerstraße 101 um 9:00 Uhr statt, dazu wurden von der Staatsanwaltschaft hauptsächlich parteiische Zeug*innen, wie AFD-Mitglieder, -sympathisant*innen und Polizist*innen geladen. Diese Zeug*innenauswahl zeigt, dass die Justiz hier nicht an einer Aufklärung des Sachverhalts, sondern nur an einer Bestätigung der Vorverurteilung, die durch die Exekutive und die rechtspopulistischen Zeug*innen vollzogen wurde, interessiert ist.
Wir rufen zur Solidarität mit allen von Repression Betroffenen auf und bitten um Unterstützung für die Augsburger 5!
Kommt zur Verhandlung und zeigt eure Solidarität! Spendet für die Augsburger 5, um ihnen den finanziellen Druck der Repression von den Schultern zu nehmen!

Spendenkonto:
Kontoinhaber: Verein zur Förderung der Gegenkultur e.V.
IBAN: DE22 7001 0080 0646 0518 06
Verwendungszweck: Augsburg5

NODEPORTATION,NOWHERE

DO YOU REMEMBER… DONAUWÖRTH?

#FreeDW32 – Unterdrückung und Bestrafung von geflüchteten Menschen in Bayern mit Fokus Donauwörth

Podiumsgespräch mit Geflüchteten aus der ehemaligen EAE Donauwörth, mit der Antirepressionsgruppe Donauwörth und der Roten Hilfe e.V.

Sprachen: abwechselnd Englisch und Deutsch (Angebot der Flüsterübersetzung auf Nachfrage)

Samstag, 27.10.2018, 19 Uhr in „Die Ganze Bäckerei“, Frauentorstrasse 34, Augsburg

Nach der Selbstorganisation von Geflüchteten in der „Erstaufnahmeeinrichtung“ in Donauwörth (Bayern) und darauffolgenden Streiks gegen die Isolierung, Dublin-Abschiebungen und ausbeuterischen 80-cent-Jobs etc. folgte am 14.03.2018 ein massiver Polizeiangriff auf das Lager. Vergleichbar mit der später folgenden Polizeirazzia in Ellwangen, was die Zurschaustellung des staatlichen Gewaltmonopols anbelangt, ist dieser Übergriff dennoch weniger bekannt.

Nach den erlittenen körperlichen und seelischen Verletzungen bei der Razzia folgte unweigerlich die Verunglimpfung der Geflüchteten in der Presse als „aggressive“, „Schwarzafrikanische“ „Randalierer“ und Schlimmeres.

Bei der Razzia wurden zunächst 32 Geflüchtete in Gewahrsam genommen, wo u.a. zwangsweise ihre DNA entnommen wurde. 30 von ihnen wurden wenig später in U-Haft überführt, ein Drittel von ihnen war zu dem Zeitpunkt Heranwachsende. Besonders perfide: Die Identifikation von vermeintlichen Tatverdächtigen erfolgte unter Kollaboration der im Erstaufnahmelager angestellten Sozialarbeitenden (Malteser), die sich eigentlich für die Geflüchteten einsetzen und sie unterstützen sollten.

Was wurde aus den Inhaftierten?
Von den 32 Geflüchteten sind gesichert 11 Personen bereits nach Italien abgeschoben worden – teilweise direkt aus der U-Haft heraus: Ihre Lebensbedingungen dort sind extrem prekär, manche arbeiten illegalisiert als Erntehelfer auf Europas Gemüsefeldern.

14 weitere der ehemals Festgenommenen leben weiterhin in Deutschland, jedoch unter ständiger Abschiebebedrohung, da ihre Dublin-Frist von 6 auf 12 Monate verlängert wurde (dies ist nach der Dublin-Verordnung bei U-Haft möglich, auch wenn später freigesprochen wird).

Das Schicksal von sieben Personen ist unbekannt.

Um die Selbstorganisierung zu schwächen, wurden sämtliche Freigelassenen direkt in unterschiedliche Unterkünfte in Schwaben umverteilt. Einigen wurde auch das Taschengeld gestrichen.

Die erste Gerichtsverhandlung gegen zwei der Geflüchteten, die Rechtsmittel gegen ihre Strafbefehle eingelegt haben, findet am 07.11.2018 um 13 Uhr beim Amtsgericht Augsburg statt – natürlich nur dann, wenn sie nicht vorher abgeschoben werden. Dann würde ihr Verfahren höchstwahrscheinlich eingestellt werden, was bei anderen mittlerweile abgeschobenen Personen der Gruppe der Fall war.

Begleitet die Prozesse kommt zur Infoveranstaltung.

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